Monat: Juli 2025

Keynote zu Zusammenarbeit beim Projekt EnRich

Da der Erkenntnisgewinn von Wissenschaft davon abhängt, wie umfassend ihr Blickwinkel ist, spielt Multiperspektivität auch an Universitäten eine zentrale Rolle. Das Projekt EnRich- Zukunftskonzept für geschlechtersensible Forschung an der Universität Marburg ziel darauf ab, Forschende aus sämtlichen Disziplinen bei der Berücksichtigung diversitäts- und geschlechtsbezogener Aspekte zu unterstützen, zivilgesellschaftliche Kenntnisse einzubinden und den Mehrwert dieser Formen der Zusammenarbeit öffentlich sichtbar zu machen.

Am 23. Juni 2025 fand ein Workshop zu Zusammenarbeit und Transfer für Vertreter*innen aus dem Projekt und Disziplinen wie Medizin und Politikwissenschaft statt. Dr. Anika Duveneck durfte den Workshop mit einer Keynote eröffnen, in der sie die Bedeutung von wechselseitigen Lern- und Verständnisprozessen betonte. Nachdem Susanne Richter und Dirk Schulz Einblicke in ebenfalls im Rahmen der Förderrichtlinie Geschlechteraspekte im Blick geförderten Projekte gaben, brachten die Beteiligten in einer Arbeitsphase einander ihre jeweiligen Perspektiven auf geschlechtsbezogene Aspekte in der Forschung nahe und legten somit Grundsteine für gelingende Zusammenarbeit, von der alle Beteiligten profitieren.

Kommunale Kooperationen mit Kulturinstitutionen

Am 18. Juni 2025 richtete das Team vom „Kulturrucksack NRW“ einen Fachtag zum Thema „Netzwerke für die Zukunft: Strategien und Perspektiven für die Kooperation von Kulturinstitutionen“ aus. In beeindruckender Kulisse in der Fabrik Heeder wurden künstlerische und experimentelle Anlässe geschaffen, um Vertreter*innen aus Jugend- und Kulturbereich in Austausch zu bringen und Kooperationen anzuregen.

Bühnenbild beim Kulturrucksack-Fachtag zu Kooperation (Foto: Bildmühle)

Dr. Anika Duveneck gab den Teilnehmenden einen Impuls zum Thema „Kommunale Kooperationen und Zukunftsfähigkeit“ mit auf den Weg. Dabei beleuchtete sie Anforderungen an Zusammenarbeit zwischen Bereichen wie Kultur, Jugend oder Bildung, die häufig nicht unmittelbar im Blick sind, aber die praktische Umsetzung maßgeblich prägen. Durch diese wissenschaftliche Einordnung wird deutlich, warum Kooperationen in der Praxis meist anders laufen als erwartet, aber dabei unerwartete Beiträge für die Zukunftsfähigkeit von Bildung und das Handeln der Beteiligten leisten. Ein Rückblick auf den Fachtag ist hier zu finden.