Da der Erkenntnisgewinn von Wissenschaft davon abhängt, wie umfassend ihr Blickwinkel ist, spielt Multiperspektivität auch an Universitäten eine zentrale Rolle. Das Projekt EnRich- Zukunftskonzept für geschlechtersensible Forschung an der Universität Marburg ziel darauf ab, Forschende aus sämtlichen Disziplinen bei der Berücksichtigung diversitäts- und geschlechtsbezogener Aspekte zu unterstützen, zivilgesellschaftliche Kenntnisse einzubinden und den Mehrwert dieser Formen der Zusammenarbeit öffentlich sichtbar zu machen.
Am 23. Juni 2025 fand ein Workshop zu Zusammenarbeit und Transfer für Vertreter*innen aus dem Projekt und Disziplinen wie Medizin und Politikwissenschaft statt. Dr. Anika Duveneck durfte den Workshop mit einer Keynote eröffnen, in der sie die Bedeutung von wechselseitigen Lern- und Verständnisprozessen betonte. Nachdem Susanne Richter und Dirk Schulz Einblicke in ebenfalls im Rahmen der Förderrichtlinie Geschlechteraspekte im Blick geförderten Projekte gaben, brachten die Beteiligten in einer Arbeitsphase einander ihre jeweiligen Perspektiven auf geschlechtsbezogene Aspekte in der Forschung nahe und legten somit Grundsteine für gelingende Zusammenarbeit, von der alle Beteiligten profitieren.

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