Autor: Anika (Seite 1 von 13)

Umfassend befähigen und gestalten – Vortrag zu BNE auf der Bildungskonferenz Stade

Am 4. Juni 2026 richtete das Bildungsbüro des Landkreises Stade ihre jährliche Bildungskonferenz zum Thema „Wissen. Handeln. Weiterdenken.“ aus. Im Zentrum stand die Frage, welche Skills benötigt werden, um „souverän im Wandel“ agieren zu können.

In diesem Rahmen durfte Dr. Anika Duveneck in ihrer Keynote „Umfassend befähigen und gestalten – die Potenziale von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) für Kommunen im Wandel“ aufzeigen, dass der Ansatz nicht nur Menschen zur aktiven Gestaltung ihrer Lebenswelten befähigt, sondern zugleich Strukturen für resiliente Kommunen befördert. 

Foto: Landkreis Stade/Daniel Beneke

BNE sei nicht nur ein Bildungskonzept, sondern zugleich um ein (bildungs)politisches Programm, das beteiligungsorientierte und vernetzte Strukturen befördert. An konkreten Beispielen zeigte sie die Potenziale einer Verschränkung von BNE und Bildungsmanagement auf. Auf der Grundlage bestärkte sie die Bildungskommune Stade darin, gerade in schwierigen Zeiten auf BNE zu setzen. Eine Dokumentation der Veranstaltung durch das Bildungsbüro des Landkreis Stade folgt.

Transferprodukte zum Abbau von Bildungsbarrieren

Auf der Abschlussveranstaltung des Projektes ABIBA | Meta wurden die Transferprodukte des Teilprojektes der FU Berlin vorgestellt. Sie wurden im Austausch mit Praxispartner*innen entwickelt und sollen Beiträge zum Abbau von Bildungsbarrieren unterstützen.

Das Herzstück ist das Argumentationspapier „Bildung weiter denken“, das zentrale Ergebnisse der Forschung zum Abbau von Bildungsbarrieren (BMBFSFJ) aufgreift, die starke Argumente für Anpassungen im Bildungsbereich liefern. Es regt zur Reflexion und gemeinsamen Weiterentwicklung der Bedingungen für professionelles Handeln an.

Cover der Ergebnisbroschüre von ABIBA | Meta

Das Papier ist auch Teil der Ergebnisbroschüre „Bildung gemeinsam weiter denken“, die zudem eine Zusammenfassung zentraler Ergebnisse umfasst und damit das Scharnier zu den wissenschaftlichen Ergebnissen der Projekte umfasst. Darüber hinaus beinhaltet sie Hinweise auf Praxisbeiträge, die in den Projekten der Förderrichtlinie zu unterschiedlichen Aspekten des Abbaus von Bildungsbarrieren entwickelt wurden

Bildungsbarrieren und (k)ein Ende? Abschlussveranstaltung von ABIBA | Meta

Am 21.05.2026 fand die Abschlussveranstaltung des Projekte ABIBA | Meta statt. Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Stefanie Eckstein vom BMBFSFJ sowie Verbundleiter Prof. Dr. Kai Maaz und Verbundkoordinator Dr. Jan Scharf vom DIPF wurde der Sammelband mit den Ergebnissen zum Abbau von Bildungsbarrieren von Prof. Dr. Wolfgang Schroer von der Universität Hildesheim diskutiert.

Im Vortrag „Beiträge zum Abbau von Bildungsbarrieren durch Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis“ gaben Britta Buschmann und Dr. Anika Duveneck Einblick in Arbeit mit den Projekten, die in der Förderrichtlinie zum Abbau von Bildungsbarrieren geforscht haben, sowie in das Argumentationspapier und die Ergebnisbroschüre, die sie in Zusammenarbeit mit und für Praxis entwickelt haben.

Vortrag auf der Abschlussveranstaltunt (Foto: Katharina Damm)

Das Argumentationspapier war auch Gegenstand in einem der drei Workshops, die am Nachmittag stattfanden. Unter dem Titel „Vom Prozess zum Produkt in die Praxis – Zusammenarbeit von Wissenschaft und (kommunaler) Praxis für Öffnungsprozesse im Bildungsbereich“ stellte Britta Buschmann gemeinsam mit Daniel März von der FaBERID die gemeinsame Entwicklung des Argumentationspapiers noch einmal vorgestellt, um Wegmarken der Zusammenarbeit vorzustellen und anschließend Raum für Reflexion über den Einsatz des Materials in den eigenen Kontexten gegeben.

Workshop zur Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis im Projekt

Eine Dokumentation der Veranstaltung auf der Homepage von ABIBA | Meta folgt, die Transfermaterialien können auf der Transferseite des Projektes heruntergeladen werden.

ABIBA|Meta bei der Aktionswoche „Lern(um)welten“ des Deutschen Bildungsservers

Am 30.04.2026 fand im Rahmen der Aktionswoche des Deutschen Bildungsserver zum Thema „Lern(um)welten“ die Veranstaltung „Bildung weiter denken – Erkenntnisse und Argumente zum Abbau von Bildungsbarrieren“ statt. Im Zentrum stand dabei das Argumentationspapier des Metavorhabens ABIBA | Meta mit zentralen Ergebnisse der Forschung zum Abbau von Bildungsbarrieren (BMBFSFJ), die starke Argumente für Anpassungen im Bildungsbereich leisten.

Das Papier wurde gemeinsam mit Praxispartner*innen erstellt, um Aktivitäten in unterschiedlichen Lernumwelten zu unterstützen, die den Abbau von Bildungsbarrieren unterstützen. Die Teilnehmenden erhielten Anregungen, wie es eingesetzt werden kann, um die Bedingungen für professionelles Handeln zu reflektieren, Handlungsspielräume zu erweitern und Rahmenbedingungen anzupassen. Ziel ist es, die unterschiedlichen Lebenssituationen, Bedarfe und Bedürfnisse junger Menschen bei der Gestaltung von Bildung stärker zu berücksichtigen und soziale Teilhabe zu fördern.

Die Materialien sind auf der Seite der Aktionswoche sowie auf www.abiba-meta.de zu finden.

Werkstatt mit FaBERID zu starken Argumenten für den Abbau von Bildungsbarrieren

Am 17. März 2026 hat die Fachstelle Bildung | Entwicklung | Raum | Integration | Demokratie der Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement gemeinsam mit dem Teilprojekt Transfer des Meta-Vorhabens zum Abbau von Bildungsbarrieren eine Werktstatt für Kommunen durchgeführt.

Logo der Werkstattreihe von FaBERID

Gemeinsam mit Vertreter*innen der Kommunalverwaltung wurde eine Argumentationshilfe diskutiert, die aus dem Austausch mit Praxisakteuren auf der Veranstaltung „Wissen geht raus“ im letzten Jahr hervorgegangen ist. Ziel ist es, Praxisakteuren starke Argumente an die Hand zu geben, um für bessere Rahmenbedingungen eintreten und ihre Aktivitäten zum Abbau von Bildungsbarrieren unterstützen zu können. In der Werkstatt ging es um die Frage im Fokus, wie kompatibel das Papier für den Einsatz in der Praxis ist. Dabei wurden viele Einsatzfelder aufgezeigt und Anregungen für eine Schärfung des Papiers entwickelt, die nun aufgegriffen werden. Mehr Infos zur Veranstaltung sind hier zu finden.

Save the Date: ABIBA|Meta-Abschlusstagung

Am 21. Mai 2026 wird in Berlin die Tagung Bildungsbarrieren und (k)ein Ende: Eine gemeinsame Aufgabe von Forschung, Praxis und Politik des Meta-Vorhabens zum Abbau von Bildungsbarrieren stattfinden. Dort werden Ergebnisse der Förderrichtlinie vorgestellt und mit Vertreter*innen aus Wissenschaft und Praxis diskutiert.

Die Veranstaltung findet von 9 bis 17 Uhr im Harnack-Haus in Dahlem statt. Anmeldungen sind bis zum 30. April 2026 unter www.abiba-meta.de/de/bildungsbarrieren-tagung möglich. Alle Leser*innen dieses Blogs sind herzlich eingeladen. Ein detailliertes Programm folgt.

ABIBA|Meta auf der Transfertagung 2025

Am 4. und 6. Dezember 2025 richtete die Transfertstelle des Projektes lernen:digital in Berlin ihre Transfertagung 2025 zum Thema „Transfer in der Bildung verstehen und gestalten“ aus. Neben Keynotes und Podiumsdiskussionen stellten Vertreter*innen aus Wissenschaft und Praxis ihre Erkenntnisse zu dem Thema vor und nutzen Diskussionsveranstaltungen für Austausch und Vernetzung.

Im Kurzvortrag „Transfer von Forschungsergebnissen im Metavorhaben zum Abbau von Bildungsbarrieren“ gab Dr. Anika Duveneck Einblicke in die Entwicklung von Transferprodukten. Dabei thematisierte sie verschiedene Spannungsfelder, die den Transfer prägen.

Dr. Anika Duveneck bei ihrem Kurzvortrag in der Session zum Thema „Transferformate“
Foto: Phil Dera / CC BY 4.0

Eine Dokumentation der Veranstaltung wird zeitnah auf der Tagungswebseite zur Verfügung gestellt.

Erste Bildungskonferenz im Harzer Kiez

Am 11.11.2025 fand die erste Bildungskonferenz im Harzer Kiez in Berlin-Neukölln statt. Ziel des Teams vom Quartiersmanagement Harzer Straße war die Entwicklung konkreter Projektideen, die mit Mitteln aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ gemeinsam umgesetzt werden sollen, um „mehr Bildungschancen für den Kiez“ zu schaffen.

Dr. Anika Duveneck mit Anette Nägele bei der ersten Bildungskonferenz im Harzer Kiez in Berlin
(Foto: Jens Sethmann)

Nachdem am ersten Tag Workshops zu konkreten Themen wie Elternarbeit und Medienkompetenz stattfanden, startete der zweite Tag mit einem Input von Dr. Anika zur „Bedeutung von Zusammenarbeit im Bildungsbereich“. Sie unterstützte die Aktivitäten, indem sie auf die Bedeutung von Kooperationsprojekten für den Abbau von Bildungsbarrieren hinwies, aber auch Anforderungen benannte und für Öffnungsprozesse auf Steuerungsebene plädierte. Eine Dokumentation der Veranstaltung ist in Arbeit.

ABIBA|Meta auf der ECER 2025 in Belgrad

Am 12. September 2025 gab Anika Duveneck auf der europäischen Konferenz der Erziehungswissenschaften (ECER) einen Einblick in die Transferarbeit von ABIBA|Meta. Ihr Vortrag „Transfer as Part of a ‚Meta-Project‘ – Intermediary Cooperation, Contributions and Conditions“ war Teil einer Session zu „Transfer and Open Science“.

Logo der ECER-Konferenz 2025

Im Rahmen der Fachcommunity stellte die den Ansatz der Meta-Vorhaben als intermediäre Struktur vor und diskutierte, inwiefern Kooperationen mit Intermediären aus der Praxis einen Umgang mit dem Spannungsfeld zwischen Anforderungen an Transfer im Sinne von Zusammenarbeit bzw. Ko-Konstruktion mit Praxis und Transfer im Sinne von Distribution in die Breite erlauben und Beiträge zur Entwicklung von Bedinungen für gelingenden Transfer leisten.

Wissen geht raus zum Abbau von Bildungsbarrieren

Unter dem Titel „Handlungsräume zwischen Zuständigkeiten erschließen – Bildungsbarrieren abbauen. Forschungseinblicke zu den Potenzialen kommunaler Steuerungs- und Gestaltungsmöglichkeiten“ stellte Dr. Anika Duveneck am 7. August 2025 zentrale Ergebnisse der Förderrichtlinie zum Abbau von Bildungsbarrieren vor.

Nach einer Einführung in die Förderrichtlinie und einem Überblick über die geförderten Projekte fasste Anika Duveneck deren Ergebnisse aus Perspektive des Meta-Vorhabens ABIBA|Meta für die Teilnehmenden aus der kommunalen Praxis zusammen: Alle Studien zeigen, dass die Lebenswelten junger Menschen berücksichtigt werden müssen, um Bildungsbarrieren verstehen und abbauen zu können. Weiter geben sie Hinweise darauf, dass diese Anforderung in den Zuständigkeiten des Bildungssystems nicht abgedeckt wird. Um zu verhindern, dass junge Menschen „durch’s Netz rutschen“, kommt es darauf an, offene Bedarfe zwischen den Zuständigkeiten institutionell abzudecken.

Diskrepanz zwischen Anforderungen an und Strukturen für gelingende Bildungsprozesse

Kommunale Steuerungs- und Gestaltungsmöglichkeiten weisen demnach Potenziale zum Abbau von Bildungsbarrieren auf, indem sie darauf abzielen, Handlungsspielräume zwischen institutionellen Zuständigkeiten zu erschließen, um jungen Menschen unabhängig von ihrer sozialer Herkunft Bedingungen für gelingende Bildungsprozesse bieten zu können. Über die Frage, wie diese Ergebnisse aus Perspektive der kommunalen Praxis eingeschätzt werden und wie die Förderrichtlinie dazu beitragen kann, die Potenziale praktisch fruchtbar zu machen, ging es im zweiten Teil der Veranstaltung. Der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis soll bei der Aufbereitung der Ergebnisse durch das Meta-Vorhaben weiter fortgesetzt werden.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Reihe „Wissen geht raus“ der Fachstelle Bildung | Entwicklung | Raum | Integration | Demokratie (FaBERID) des Fachnetzwerks für kommunales Bildungsmanagement des BMBFSFJ statt und wurde gemeinsam konzipiert.

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