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Quo vadis Kommunale Bildungslandschaften? Statuskonferenz der TAB

Am 23. Juni fand in Müchnen die Statuskonferenz der Transferagentur Bayern statt. Nach acht Jahren Arbeit wurde Bilanz über die Entwicklung des Bildungsmanagements vor Ort gezogen und dessen Zukunft diskutiert: Quo vadis, Kommunale Bildungslandschaft?

Flyer zur Statuskonferenz der Transferagentur Bayern (Quelle: Homepage)

Dr. Anika Duveneck gab mit einen Überblick über 15 Jahre Bildungslandschaften einen Impuls für das Podiumsgespräch mit Dr. Andrea Ruyter-Petzneck (BMBF), Sandra Schmedemann (Kultusministerium Bayern) sowie Sabine Grünwald (LK Augsburg) und Florian Janik (Stadt Erlangen). Fotos folgen!

Interview zur PerspektivWechsel-Methode

Peter Bleckmann von Welt:Stadt:Quartier, dem Institut für Bildung, Forschung und Entwicklung, hat mit Anika Duveneck über die PerspektivWechsel-Methode gesprochen. Zu lesen ist das Interview „PerspektivWechsel – Eine Methode zum gegenseitigen Verstehen“ in der Reihe Welt:Stadt:Gezwitscher.

Für die Zukunft ist geplant, den PerspektivWechsel für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis, im Rahmen des Ganztages und ggf. auch für die Beteiligung der Zivilgesellschaft an kommunalen Entwicklungen einzusetzen: Spannende Perspektiven also!

Kennenlernen aller Projekte: Die ABIBA-Auftaktkonferenz

Am 9. und 10. Mai 2022 hat am DIPF in Frankfurt/Main die Auftaktkonferenz von ABIBA|Meta stattgefunden. Neben den Hauptvorträgen zur „Entwicklung von Bildungsungleichheiten im Aufwachsen“ (Corinna Kleinert, LIfBi Bamberg) und den „Beiträgen von Transfer(agenturen) zum Abbau von Bildungsbarrieren“ (Markus Lindner, Transferagentur Großstädte) sowie der Begrüßung durch das Meta-Vorhaben und einem Ausblick auf die anstehenden Aktivitäten ging es vor allem darum, dass sich die Forschungsprojekte der Förderrichtlinie vorstellen und kennenlernen.

Eindrücke vom Auftakttreffen. Fotos: DIPF

ABIBA|Meta (Transfer) wird am 19.09.2022 mit einer Auftaktveranstaltung zu Transfer und Zusammenarbeit starten. Die Bedarfserhebung, die das Meta-Vorhaben im Vorfeld der Auftaktkonferenz durchgeführt hatte, zeigte, dass das Interesse an diesen Themen besonders groß ist.

Diskussion des Beitrages zu „Relational Agency“ auf der Arbeitstagung zum Sammelband „Bildungskommunen“

Wie kann die Diskrepanz zwischen den Zielen und der Umsetzung von Bildungslandschaften verringert werden, die maßgeblich von strukturellen Rahmenbedingungen jenseits des Einflussbereichs der Beteiligten verursacht werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Beitrag von Anika Duveneck und Stefanie Schmachtel, der im Sammelband „Bildungskommunen“ erscheinen wird! Auf der digitalen Arbeitstagung am 23. und 24. Februar haben sie erste Eckpunkte vor- und zur Diskussion gestellt.

Spoiler: Reflexionswissen is the key! Wie die Vermittlung in die Praxis gelingen kann, welche Potenziale das Konzept der „Relational Agency“ dabei aufweist und wie es zum Ansatz einer kritisch-reflexiven Professionalisierung im Feld der Bildungslandschaften weiterentwickelt werden kann, wird bald zu lesen sein!

Vom Fangspiel auf der Straße zum Tanzvideo auf TikTok – Kommentar zu Colin Ward in der sub\urban

Anika Duvenecks Kommentar zu Colin Wards Klassiker „Das Kind in der Stadt“, der bereits im Themendossier der Transferagentur für Großstädte zu lesen war (siehe Post vom 12. November 2021), ist nun auch im Themenheft „Kindheit in der Stadt“ der sub\urban – zeitschrift für kritische stadtforschung (band 9, heft 3/4) erschienen!

Cover des Themenhefts „Kindheit in der Stadt“

Hier geht es direkt zum Beitrag!

BMBF-Podcast zu ABIBA-Meta

Anika Duveneck und ihre Verbundpartner*innen Kai Maaz (DIPF) und Susanne Kuger (DJI) wurden vom BMBF zum Podcast eingeladen, um das gemeinsame Meta-Vorhaben zum Abbau von Bildungsbarrieren vorzustellen. Zur Folge geht es hier: https://www.bmbf.de/SharedDocs/Audios/de/bmbf/Podcasts/abbau-von-bildungsbarrieren.html

Kompass Bildungslandschaften NRW

Der Kompass Bildungslandschaften ist online!

Das online-Tool für jugendorientierte Bildungslandschaften steht allen Interessierten unter https://www.kompass-bildungslandschaften-nrw.de/ frei zur Verfügung.

Mehr Infos zum Projekt gibt es hier. Das Video zur Release-Veranstaltung ist im Blogpost unten zu finden. Gute Reise!

Der Kompass Bildungslandschaften NRW geht online!

Am Donnerstag, den 16.12.21 hieß es „Anker lichten, Segel setzen, Kompass nutzen“: Der Kompass Bildungslandschaften geht online!

Die feierliche Inbetriebnahme des online-Tools zur Navigation in jugendorientierten Bildungslandschaften wurde am 16.12.2021 von 14 – 16:30 Uhr live aus dem Lichtturm Solingen übertragen. Neben einer Einführung in die Entstehung stellte das Kompass-Team den großen Funktionsumfang des Instruments vor. Das Video davon ist abrufbar unter https://youtu.be/IKP_hKGV-3g

PerspektivWechsel-Leitfaden veröffentlicht!

Der PerspektivWechsel-Leitfaden ist da! Die von Anika Duveneck, Karina-Schlingensiepen-Trint und Stefanie Schmachtel mit dem Dialogforum Bildungslandschaften NRW entwickelte und erprobte Methode kann nun von allen angewendet werden, die gemeinsam mit Vertreter*innen aus verschiedenen Bildungsbereichen, aber auch aus Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft etc. Bildung gestalten wollen.

Der Leitfaden zeigt Schritt für Schritt, wie die „Methode für multiperspektivische Zusammenarbeit im Bildungsbereich“ auf eigenen Veranstaltungen eingesetzt und an die konkreten Bedarfe vor Ort angepasst werden kann. Außerdem gibt er Auskunft über die wissenschaftlichen Hintergründe und bietet Vorlagen für die Entwicklung eigener Szenarien sowie Arbeitsbögen. Auf Grundlage der Erfahrungen der Nutzer*innen soll der Leitfaden regelmäßig aktualisiert und fortgeschrieben werden.

Cover des Leitfadens zur PerspektivWechsel-Methode

Die Broschüre kann auf der Seite des Landesjugendringes NRW kostenlos heruntergeladen werden: https://www.ljr-nrw.de/themen/bildung/dialogforum-bildungslandschaften/perspektivwechsel-methode/ 

Ungebrochen aktuell: „Das Kind in der Stadt“ (1977) und Bildungslandschaften

In der November-Ausgabe der Themendossiers der Transferagentur für Großstädte zum Thema „Stadt(t)räume gestalten: kooperative und partizipative Stadtentwicklung“ hat Anika Duveneck den Klassiker der Kindheitsforschung „Das Kind in der Stadt“ von Colin Ward aus dem Jahr 1977 rezensiert.

Sie zeigt auf, wie erstaunlich aktuell sich die Ausführungen zum Verlust von Freiräumen und zur Stadt als Lernraum im Spiegel von Bildungslandschaften lesen. So wurde die Diagnose von zunehmend durchgetakteten kindlichen Lebenswelten schon vor über vierzig Jahren gestellt. Nach einer Diskussion dieser Feststellung zwischen städtebaulichen Veränderungen und dem Wesen von Erinnerungen an die eigene Kindheit wagt der Beitrag schließlich ein Plädoyer dafür, den kindlichen Freiräumen, die sie heute vor allem in der digitalen Welt finden, mit derselben Faszination zu begegnen, wie einst Ward den scheinbar banalen Orten in der Stadt. Das Themendossier ist auf der Seite der Transferagentur für Großstädte online verfügbar und über den Link oben erreichbar.

Cover des Themendossiers „Stadt(t)räume gestalten“ (Nov 2021)

Die erste Fassung des Beitrages wurde für die Zeitschrift sub\urban verfasst und wird in leicht abgeänderter Form im Themenheft zu „Kindheit in der Stadt“ veröffentlicht werden.

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