Monat: Dezember 2024

Projekt zu BNE und integrierter Stadtenwicklung gestartet!

Am 1. Dezember 2024 haben Dr. Anika Duveneck und Stadtentwicklerin Isabella Schmitt ein Projekt zu „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der integrierten Stadt- und Quartiersentwicklung“ begonnen, das sie gemeinsam für den vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. durchführen.

Ausgangspunkt ist die Feststellung, dass beide Bereiche so etwas wie ein „Perfect Match“ bilden könnten: Einerseits teilen sie viele Gemeinsamkeiten, etwa die Überwindung von Zuständigkeitsgrenzen zwischen verschiedenen Themen wie auch zwischen Stadtgesellschaft und -verwaltung. Andererseits können sie einander ergänzen, vermittelt BNE doch Kompetenzen für eine nachhaltige Gestaltung von Städten, während die Strukturen der integrierten Stadtentwicklung die Entfaltung der Potenziale von BNE unterstützen können. In der Praxis kommen sie bisher jedoch eher selten zusammen.

In ihrer Studie widmen sich Isabella Schmitt und Anika Duveneck dem Verhältnis beider Bereiche zueinander. Auf Grundlage von Literatur, Geprächen mit Expert*innen und Einblicken in Praxisbeispiele identifizieren sie Anschlussstellen wie auch Herausforderungen für eine Verschränkung. Mit der Zusammenfassung der Ergebnisse in einem Bericht wollen sie einen Beitrag für die Entfaltung von bislang kaum erschlossenen Synergien leisten. Das Projekt läuft bis August 2025 und in Trägerschaft von Welt:Stadt:Quartier.

Kommunale Erfahrungen beim bundesweiten Austauschforum des Startchancen-Programms

Am 11. und 12. Dezember 2024 fand in Berlin das bundesweite Austauschforum zum Startchancen-Programm der Bundesregierung statt. Nach der Eröffnung durch Bildungsminister Cem Özdemir, einer Panel-Diskussion zu mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung und Einblicken in die wissenschaftliche Begleitung wurden zahlreiche Fachforen durchgeführt.

Dr. Anika Duveneck nutzte ihre Einladung zur Teilnahmen an Forum 3 zur Verankerung von Startchancen-Schulen im Soziaraum, um den Beteiligten Erfahrungen aus kommunalen Bildungslandschaften mit auf den Weg zu geben. Angesichts der großen Bedeutung von Lern- und Verständnisprozessen für gelingende Zusammenarbeit plädierte sie dabei für die Arbeit mit vorhandenen Ansätzen, von denen einige im Forum präsentiert wurden und machte gleichzeitig deutlich, warum eine direkte „Übernahme“ nicht funktionieren würde. Aussichtsreicher sei es, sie als „qualifizierte Anlässe für Lern- und Verständnisprozesse“ zur Bewältigung der konkreten Herausforderungen vor Ort zu nutzen und gemeinsam „nachzuerfinden“.

Am zweiten Tag fanden weitere Fachforen sowie ein Abschlusspanel zu gemeinsamen Gestaltung des Programms statt. Mehr Informationen zum Startchancenprogramm der Bundesregierung finden Sie hier.