Der Kompass Bildungsland-schaften NRW geht online!

Am Donnerstag, den 16.12.21 heißt es „Anker lichten, Segel setzen, Kompass nutzen“: Der Kompass Bildungslandschaften geht online!

Die feierliche Inbetriebnahme des online-Tools zur Navigation in jugendorientierten Bildungslandschaften wird live aus dem Lichtturm Solingen übertragen und Ihr könnt live dabei sein: am 16.12.2021 von 14 – 16:30 Uhr unter https://youtu.be/IKP_hKGV-3g

Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist nicht erforderlich. Leitet die Einladung gerne an alle weiter, die mit in Richtung jugendorientierte Bildungslandschaften aufbrechen wollen! (Den Flyer gibts es unten zum Download)

PerspektivWechsel-Leitfaden veröffentlicht!

Der PerspektivWechsel-Leitfaden ist da! Die von Anika Duveneck, Karina-Schlingensiepen-Trint und Stefanie Schmachtel mit dem Dialogforum Bildungslandschaften NRW entwickelte und erprobte Methode kann nun von allen angewendet werden, die gemeinsam mit Vertreter*innen aus verschiedenen Bildungsbereichen, aber auch aus Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft etc. Bildung gestalten wollen.

Der Leitfaden zeigt Schritt für Schritt, wie die „Methode für multiperspektivische Zusammenarbeit im Bildungsbereich“ auf eigenen Veranstaltungen eingesetzt und an die konkreten Bedarfe vor Ort angepasst werden kann. Außerdem gibt er Auskunft über die wissenschaftlichen Hintergründe und bietet Vorlagen für die Entwicklung eigener Szenarien sowie Arbeitsbögen. Auf Grundlage der Erfahrungen der Nutzer*innen soll der Leitfaden regelmäßig aktualisiert und fortgeschrieben werden.

Cover des Leitfadens zur PerspektivWechsel-Methode

Die Broschüre kann auf der Seite des Landesjugendringes NRW kostenlos heruntergeladen werden: https://www.ljr-nrw.de/themen/bildung/dialogforum-bildungslandschaften/perspektivwechsel-methode/ 

Ungebrochen aktuell: „Das Kind in der Stadt“ (1977) und Bildungslandschaften

In der November-Ausgabe der Themendossiers der Transferagentur für Großstädte zum Thema „Stadt(t)räume gestalten: kooperative und partizipative Stadtentwicklung“ hat Anika Duveneck den Klassiker der Kindheitsforschung „Das Kind in der Stadt“ von Colin Ward aus dem Jahr 1977 rezensiert.

Sie zeigt auf, wie erstaunlich aktuell sich die Ausführungen zum Verlust von Freiräumen und zur Stadt als Lernraum im Spiegel von Bildungslandschaften lesen. So wurde die Diagnose von zunehmend durchgetakteten kindlichen Lebenswelten schon vor über vierzig Jahren gestellt. Nach einer Diskussion dieser Feststellung zwischen städtebaulichen Veränderungen und dem Wesen von Erinnerungen an die eigene Kindheit wagt der Beitrag schließlich ein Plädoyer dafür, den kindlichen Freiräumen, die sie heute vor allem in der digitalen Welt finden, mit derselben Faszination zu begegnen, wie einst Ward den scheinbar banalen Orten in der Stadt. Das Themendossier ist auf der Seite der Transferagentur für Großstädte online verfügbar und über den Link oben erreichbar.

Cover des Themendossiers „Stadt(t)räume gestalten“ (Nov 2021)

Die erste Fassung des Beitrages wurde für die Zeitschrift sub\urban verfasst und wird in leicht abgeänderter Form im Themenheft zu „Kindheit in der Stadt“ veröffentlicht werden.

Der Kompass auf der Jahrestagung der Jugendpflege LWL

Am 04. November fand in Haachen die Jahrestagung der Jugendpflege vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) statt. Das Kompass-Team war eingeladen, den Prototypen des Kompass Bildungslandschaften vorzustellen. Kassandra V. Dahlmann gab einen Einblick in die Funktionen und Nutzungsmöglichkeiten des online-Tools. Die Auseinandersetzung damit löste einen angeregten Austausch über Bildung und Bildungslandschaften aus Perspektive der Jugendpflege aus. Besser hätte es nicht laufen können!

Die Tagung in Haachen konnte in Präsenz stattfinden.
Foto: Kassandra V. Dahlmann

„Korrigiert uns!“ Testungsworkshop des Kompass Bildungslandschaften NRW

Die Entwicklung des Kompass Bildungslandschaften NRW geht auf die Zielgerade: Am 26. Oktober 2021 lud das Kompass-Team potenzielle Nutzer*innen aus der Jugendarbeit zur Testung des Prototypen. Die Rückmeldungen zu Reiseinfos, Logbuch und Co. wurden systematisch ausgewertet und bei der Finalisierung des online-Tools berücksichtigt: Der Feinschliff steht ganz im Zeichen der Praxistauglichkeit!

Am 16. Dezember 2021 wird der Kompass feierlich in Betrieb genommen. Die Veranstaltung wird per Zoom übertragen. Die Einladung folgt.

Feedback-Padlet vom Workshop „Korrigiert uns“ am 26.10.2021

Der „Kompass Bildungslandschaften NRW“ wird in Trägerschaft des Landesjugendrings NRW erstellt und vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW gefördert.

Start des #TeamFU im Projekt ABIBA | Meta

Pünktlich zum Beginn des neuen Semesters steht das #TeamFU im Meta-Vorhaben „Abiba|Meta (Transfer)“: Mit Ann-Kathrin Keppke und Alessia Maccacaro machen zwei beeindruckende studentische Mitarbeiterinnen das Team komplett. Sie werden Anika Duveneck und Karina Schlingensiepen-Trint bei der Umsetzung des Projektes unterstützen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Logo des BMBF-Metavorhabens zur Fördermaßnahme „Abbau von Bildungsbarrieren“

Außerdem gibt es inzwischen eine offizielle Homepage des Gesamtverbundes sowie das Logo des Projektes. Läuft also!

Das Metavorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmenprogramm „Empirische Bildungsforschung“ gefördert.

Der Kompass auf dem Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit

Vom 20. bis zum 22. September 2021 fand der 3. und diesmal digitale Bundeskongress der Kinder- und Jugendarbeit statt. Dort stellte Kassandra Dahlmann das Online-Tool vor. Die Präsentation erfolgte im Rahmen der Session „Die Wiederentdeckung der Bildungslandschaften“, die gemeinsam mit Heike Gumz (Uni Kassel) und Kerstin Hübner (BKJ) vom Projekt „Bildungslandschaften im empirischen Blick“ durchgeführt wurde.

Im ersten Teil der Session gaben Dr. Anika Duveneck und Heike Gumz ein Update aus der Bildungslandschaftsforschung und zeigten, dass die Entwicklung zwar anders verlaufen ist, als anfänglich erwartet, aber die Bedingungen für besser sind als je zuvor! Der Kompass wurde nach einer Vorstellung des Dialogforum Bildungslandschaften NRW gemeinsam mit der PerspektivWechsel-Methode als Praxisansatz vorgestellt, bei dem wissenschaftliche Kenntnisse genutzt und der Fachcommunity bereit gestellt werden. Die Session zeigte Wirkung: Während die Teilnehmer*innen das Konzept Bildungslandschaft auf einer Skala von 1-10 nur mit 5,7 als aussichtsreich einschätzten, zeigte eine zweite Abfrage am Ende ein deutlich besseres Ergebnis!

Ergebnis der zweiten Abfrage auf dem Buko 2021

Zudem wurde das Projekt im Rahmen des Podcasts „On Air“ vorgestellt! Zur Folge kommt ihr hier: https://bundeskongress-kja.de/on-air-podcast

Header der Seite https://bundeskongress-kja.de/on-air-podcast/

SHK-Stellen im Projekt ABIBA|Meta (Teilprojekt Transfer) zu vergeben!

Im Projekt ABIBA-Meta werden an der FU Berlin zwei Stellen ausgeschrieben! In dem Projekt unterstützen wir zwölf Forschungsverbünde bei der Gestaltung der Zusammenarbeit mit Praxis und einer zielgruppenorientierten Vermittlung ihrer Ergebnisse. Beide Stellen bieten viel Platz für Kreativität!

Bewerbungen sind bis zum 6. September möglich! Alle weiteren Infos findet Ihr unter den verlinkten Ausschreibungen aus dem Stellenanzeiger der FU Berlin.
Leitet die Ausschreibungen gerne an Studis weiter, für die die Stellen interessant sein könnten! Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit

Stelle zur Evaluation von zwei Bildungsprojekten

Im Rahmen des frisch gegründeten Vereins Welt:Stadt:Quartier geht das erste Projekt an den Start! Dabei geht es um die Evaluation der Projekte ‚Healing Classrooms‘ und ‚BuildUp‘, die auf die Gestaltung eines stabilisierenden Lernumfeldes und der Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen abzielen und sich vor allem an junge Menschen mit Fluchterfahrung wenden. Die Stelle ist auf Honorarbasis und kann flexibel gestaltet werden. Alle weiteren Infos findet Ihr in der Ausschreibung im Anhang!

Meta-Vorhaben zum Abbau von Bildungsbarrieren gestartet!

Am 1. Juli 2021 ist das BMBF-Metavorhaben „Abbau von Bildungsbarrieren: Lernumwelten, Bildungserfolg und soziale Teilhabe“ gestartet. Im Verbund mit dem DIPF und dem DJI unterstützen Dr. Anika Duveneck und Karina Schlingensiepen-Trint von der FU Berlin Forschungsprojekte, dabei, ein besseres Verständnis der Entstehung von Bildungsbenachteiligung zu gewinnen und Maßnahmen zu deren Abbau zu entwickeln.

Im Verbundvorhaben übernehmen die beiden das Teilprojekt „Transfer, multiperspektivische Zusammenarbeit und innovative Transferformate“. Transfer wird dabei in einem weiten Sinne verstanden und verfolgt den Anspruch, einen eigenen Beitrag zum Abbau von Bildungsbarrieren zu leisten, indem wissenschaft-liche Kennnisse für die Praxis nutzbar gemacht werden, Praxiswissen für die Entwicklung entsprechender Ansätze herangezogen wird und in dem Zuge neue Zugänge für ein vertieftes Verständnis von Bildungsbenachteiligung und deren Abbau entstehen.

Wenn die wissenschaftliche Unterstützung der Forschungsprojekte abgeschlossen ist, bringen die beiden Transferexpertinnen ihre Erfahrungen in der Entwicklung innovativer Transferformate zur zielgruppenorientierten Aufbereitung der Ergebnisse der Forschungsprojekte für Praxis, Politik und Öffentlichkeit ein.

Mehr Infos zur Fördermaßnahme „Abbau von Bildungsbarrieren: Lernumwelten, Bildungserfolg und soziale Teilhabe“ sind hier zu finden: https://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/de/3440.php

Das Metavorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmenprogramm „Empirische Bildungsforschung“ gefördert.

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