SHK-Stellen im Projekt ABIBA|Meta (Teilprojekt Transfer) zu vergeben!

Im Projekt ABIBA-Meta werden an der FU Berlin zwei Stellen ausgeschrieben! In dem Projekt unterstützen wir zwölf Forschungsverbünde bei der Gestaltung der Zusammenarbeit mit Praxis und einer zielgruppenorientierten Vermittlung ihrer Ergebnisse. Beide Stellen bieten viel Platz für Kreativität!

Bewerbungen sind bis zum 6. September möglich! Alle weiteren Infos findet Ihr unter den verlinkten Ausschreibungen aus dem Stellenanzeiger der FU Berlin.
Leitet die Ausschreibungen gerne an Studis weiter, für die die Stellen interessant sein könnten! Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit

Stelle zur Evaluation von zwei Bildungsprojekten

Im Rahmen des frisch gegründeten Vereins Welt:Stadt:Quartier geht das erste Projekt an den Start! Dabei geht es um die Evaluation der Projekte ‚Healing Classrooms‘ und ‚BuildUp‘, die auf die Gestaltung eines stabilisierenden Lernumfeldes und der Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen abzielen und sich vor allem an junge Menschen mit Fluchterfahrung wenden. Die Stelle ist auf Honorarbasis und kann flexibel gestaltet werden. Alle weiteren Infos findet Ihr in der Ausschreibung im Anhang!

Meta-Vorhaben zum Abbau von Bildungsbarrieren gestartet!

Am 1. Juli 2021 ist das BMBF-Metavorhaben „Abbau von Bildungsbarrieren: Lernumwelten, Bildungserfolg und soziale Teilhabe“ gestartet. Im Verbund mit dem DIPF und dem DJI unterstützen Dr. Anika Duveneck und Karina Schlingensiepen-Trint von der FU Berlin Forschungsprojekte, dabei, ein besseres Verständnis der Entstehung von Bildungsbenachteiligung zu gewinnen und Maßnahmen zu deren Abbau zu entwickeln.

Im Verbundvorhaben übernehmen die beiden das Teilprojekt „Transfer, multiperspektivische Zusammenarbeit und innovative Transferformate“. Transfer wird dabei in einem weiten Sinne verstanden und verfolgt den Anspruch, einen eigenen Beitrag zum Abbau von Bildungsbarrieren zu leisten, indem wissenschaft-liche Kennnisse für die Praxis nutzbar gemacht werden, Praxiswissen für die Entwicklung entsprechender Ansätze herangezogen wird und in dem Zuge neue Zugänge für ein vertieftes Verständnis von Bildungsbenachteiligung und deren Abbau entstehen.

Wenn die wissenschaftliche Unterstützung der Forschungsprojekte abgeschlossen ist, bringen die beiden Transferexpertinnen ihre Erfahrungen in der Entwicklung innovativer Transferformate zur zielgruppenorientierten Aufbereitung der Ergebnisse der Forschungsprojekte für Praxis, Politik und Öffentlichkeit ein.

Mehr Infos zur Fördermaßnahme „Abbau von Bildungsbarrieren: Lernumwelten, Bildungserfolg und soziale Teilhabe“ sind hier zu finden: https://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/de/3440.php

Das Metavorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmenprogramm „Empirische Bildungsforschung“ gefördert.

Videointerview der Transfer-agentur NRW mit dem Kompass-Team

Die Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement NRW hat das Team des Kompass Bildungslandschaften NRW zum Videointerview eingeladen! Neben einer Vorstellung des Projektes ging es um Anknüpfungspunkte für das DKBM und die Beiträge für ein weites Bildungsverständnis. Zu finden ist das Videointerview auf der Seite der Transferagentur NRW.

Screenshot aus dem Newsletter 02/21 der TA NRW

Entstanden ist die Idee für das Videointerview im Rahmen der Qualifizierung „Informelle Lernwelten im kommunalen Bildungsmanagement„, in dem der Kompass als Praxisprojekt vor- und zur Diskussion gestellt wurde.

CfP „Bildungskommunen? Zum Wandel von Kommunalpolitik und -verwaltung im Bildungsbereich“

Im Rahmen der Reihe „Institutionenforschung im Bildungswesen“ von Beltz/Juventa ist ein Sammelband zum Thema Bildungskommunen in Planung. Die Herausgeber*innen fragen nach theoretische und empirische Analysen kommunaler Bildungssteuerung aus verschiedenen Blickwinkeln: Sei es aus bildungshistorischen Perspektiven, mit Fokus auf Verwaltungsmodernisierung, das neue Berufsfeld der Bildungskoordination oder Formalstrukturen wie Bildungsbüros und -berichterstattung.

Abstracts sollen zwischen 600 und 900 Worten lang sein und können bis zum 1. Oktober eingereicht werden. Alles Weitere ist dem Call zu entnehmen!

Der „Kompass Bildungsland-schaften“ auf dem digitalen DJHT

Vom 18. bis zum 20. Mai 2021 waren Dr. Anika Duveneck, Karina Schlingensiepen-Trint und Kassandra Dahlmann mit ihrem Projekt „Kompass Bildungslandschaften NRW“ auf dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag vertreten. Am Stand des Landesjugendrings NRW in der Messehalle des MKFFI präsentierten sie den Kompass erstmalig vor einem größeren Fachpublikum und luden zur Testung ein!

Screenshot der DJHT_Testversion des Kompasses Bildungslandschaften NRW

Dabei wählten sie wieder einen experimentellen Zugang: Das Kompass-Metaversum! Besucher*innen konnten das Projekt mit einem digitalen Avatar erkunden, den Kompass testen, Feedback geben und mit den Macherinnen ins Gespräch kommen. Das Metaversum ist immer noch geöffnet!

Screenshot vom Kompass-Metaversum anlässlich des digitalen DJHT 2021

Zudem präsentierten die Projektleiterinnen den Kompass auf der Aktionsbühne des MKFFI NRW und im Rahmen des Fachforums „Jugendgerecht und zukunftsorientiert: Gemeinsam Bildung gestalten – jetzt!“ des Dialogforums Bildunsglandschaften NRW, aus dem das Projekt hervorgegangen ist.

Der DJHT und seine Teilnehmer*innen boten dem Kompass-Team viele wertvolle Anregungen, die bei der weiteren Entwicklung aufgegriffen werden!

Perspektivwechsel im Kurz-format – Workshop auf der Bildungsforschungstagung 2021

Header https://www.bildungsforschungstagung.de/

Die Methode „Perspektivwechsel“, die im Rahmen des Dialogforum Bildungslandschaften NRW für Fachtage entwickelt wurde, gibt es nun auch im Kurzformat!

Im Rahmen des Forums „Veränderungsprozesse multiprofessioneller Zusammenarbeit in Bildungseinrichtungen“ der BMBF-Bildungsforschungstagung wurde den Teilnehmer*innen des Workshops ein Bildungslandschafts-Szenario, präsentiert, das beim Perspektivwechsel in vertauschten Rollen durchgespielt wird. Sie konnten sich eine Rolle aussuchen, die sie einnehmen würden (z.B. Schulleitung, Mitarbeiter*in Jugendamt, Schulsozialarbeiter*in…), und dann anhand eines kleinen Fragebogens mit ihrem Wissen darüber auseinandersetzen: Wer sind die Vorgesetzten, was der Auftrag, und welche Position würden sie im Szenario vertreten?

Die Auswertung des Mini-Perspektivwechsels erwies sich als äußerst ergiebig und zeigte: Die Methode lässt sich auch als Impuls für kürzere Arbeitsphasen nutzen! Die Unterlagen sind in der Bearbeitung und werden in absehbarer Zeit online bereit gestellt.

Viertes Netzwerktreffen

Am 10. Dezember fand das vierte Treffen des Netzwerks zur Zukunft des weiten Bildungsbegriffs statt!

Vertreter*innen aus der Bildungslandschaftsforschung und Transferagenturen zum Kommunalen Bildungsmanagement und Ganztag kamen online zusammen, um gemeinsam zu bilanzieren, welche Wirkungen unsere Arbeit in der Praxis zeigen, und zu diskutieren, wie sich die Erfahrungen zum Anspruch verhalten, den wir an Bildungslandschaften und andere multiprofessionelle Bildungsansätze stellen. 

Bei der Diskussion wurde deutlich, dass die Arbeit zum weiten Bildungsbegriff vor allem strukturelle und professionelle Wirkungen erzielt, sich aber auch politische Wirkungen und zumindest bessere Voraussetzungen für pädagogische Wirkungen feststellen lassen.

Ausschnitt des Padlets zu den Wirkungen unserer Arbeit

Die Diskussion umkreiste das Verhältnis dieser Wirkungen zum Anspruch der Debatte auf Adressat*innenorientierung:
*Sind die Wirkungen Mittel zum Zweck, oder gilt es, sich davon zu lösen und ihren Eigenwert zu betonen?
*Welche Bezeichnung wäre dafür angesichts der „Vorbelastung“ des Begriffs der Wirkungen (sowie der Wirkungsorientierung) angemessen?
*Oder geht es vielmehr darum, sich vom Konzept „Bildungslandschaft“ als (zu) großer Rahmen für eine Vielfalt verschiedenster Maßnahmen zu lösen und stattdessen einzelne, besser abgrenzbare Maßnahmen in den Blick zu nehmen?
Die Dokumente sind für die Teilnehmenden hier zugänglich (Passwortgeschützt)

Das nächste Treffen ist für das Frühjahr 2021 geplant; voraussichtlich wieder online. Die Idee ist es, anhand konkreter Maßnahmen auf pädagogischer und struktureller Ebene
*zu verfolgen, welche Wirkungen erzielt werden sollen und welche erzielt werden
*über angemessene Begrifflichkeiten nachzudenken
*und über die Bedeutung von Dachbegriffen wie Bildungslandschaften: Inwiefern braucht es Sie? Sind sie mehr als die Summe Ihrer Teile? Oder ist der Blick auf die Teile entlastend?

NAVIGIERT UNS! – Anwender*innenworkshop des „Kompass Bildungslandschaften“

Mit dem Projekt „Kompass Bildungslandschaften“ geht der Landesjugendring NRW neue Wege: Das Team aus den Projektleiterinnen Anika Duveneck und Karina Schlingensiepen-Trint sowie Mitarbeiterin Kassandra Dahlmann entwickelt ein interaktives Online-Tool für Akteur_innen der Jugend(verbands)arbeit in NRW. Der Kompass zielt darauf ab, sie bei der Navigation durch den Nebel der kommunalen Bildungs- und Beteiligungsstrukturen und der Suche nach individuellen Wegen in Richtung Bildungslandschaft zu unterstützen.

Moderator Peter Bednarz in einer Kleingruppe

Damit das Navigationsinstrument in der Praxis funktioniert, kamen zukünftige Nutzer_innen am 23. September 2020 auf dem Eventschiff „Herr Walter“ in Dortmund zum Workshop „Navigiert uns!“ zusammen. Ausgehend von der Frage, was sich Haupt- und Ehrenamtler_innen aus verschiedenen Bereichen der Jugendarbeit unter Bildungslandschaften vorstellen, diskutierten die Teilnehmer_innen intensiv in Kleingruppen, inwiefern sie ein Navigationsinstrument gebrauchen können und auf welche Fragen der Kompass Antworten geben soll. Darüber hinaus erörterten sie, wie sich die Technik am besten in ihren Arbeitsalltag integrieren lässt und wann der Kompass erfolgreich ist. Mit an Bord waren Vertreter_innen der Agentur „Mammut Media“, die für die technische Umsetzung des Instrumentes zuständig ist sowie Peter Bednarz für den Vorstand des Landesjungendrings NRW.

Im Anschluss an die Gruppenphase fassten die Teilnehmer_innen noch einmal zusammen, was das Kompass-Team für die Realisierung des Navigationsinstrumentes mitnehmen kann. Die Ergebnisse werden nun ausgewertet und bei der weiteren Entwicklung des Transfer- und Distributionskonzeptes konsequent berücksichtigt.

Abschlussrunde an Bord

Mehr Fotos gibt’s hier

Der Bericht wurde erstmalig auf der Seite des Landesjungendrings NRW veröffentlicht: https://www.ljr-nrw.de/navigiert-uns-anwender_innen-workshops-des-kompass-bildungslandschaften/

Der Kompass wird mit Mitteln des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration gefördert. Das Projekt läuft bis Dezember 2021.

Für weite Bildung in der Praxis: Der Perspektivwechsel für die Fläche

Alle Beteiligten in Kommunalen Bildungslandschaften wollen ein weites Bildungsverständnis realisieren. Trotzdem sind Bildungslandschaften in der Praxis meist auf Schule ausgerichtet. Woran liegt das, und was braucht es, um in der Praxis ein weites Bildungsverständnis zu verwirklichen?

Dieser Frage hat sich das Dialogforum Bildungslandschaften NRW, ein Zusammenschluss von Expert*innen aus Jugendarbeit, Politik, Verwaltung und Wissenschaft, angenommen. Die Antwort war die Gestaltung des Fachtages Zukunftsperspektiven jugendgerechter Bildungslandschaften, der 2019 in Essen durchgeführt wurde und mit der Methode „Perspektivwechsel“ arbeitete.

Beim Perspektivwechsel werden typische Problemstellungen aus der multiprofessionellen Zusammenarbeit in vertauschten Rollen bearbeitet. Dadurch erhalten die Teilnehmer*innen einen Einblick in die beteiligten Bereiche, reflektieren ihr Wissen darüber, können falsche Annahmen oder Missverständnisse direkt aufklären und erfahren, wie wichtig das Wissen von- und übereinander für die gemeinsame Zusammenarbeit ist. So kann das Verständnisgefälle zwischen dem Schulsystem, das relativ einheitlich strukturiert ist und das alle aus eigener Erfahrung kennen, und den vielfältigen, stark lokal geprägten Strukturen der non-formalen Bildung ausgeglichen werden: Praktische Grundlagenarbeit für ein weites Bildungsverständnis!

Nach der erfolgreichen Erprobung des „Perspektivwechsels“ arbeiten die im Dialogforum aktiven Wissenschaftlerinnen Dr. Anika Duveneck (FU Berlin), Karina Schlingensiepen-Trint (BU Wuppertal) und Dr. Stefanie Schmachtel (MLU Halle-Wittenberg) daran, das Konzept so aufbereiten, dass Interessierte es in Zukunft für die Gestaltung eigener Fachtage nutzen können!

Wir halten Sie auf dem Laufenden!

« Ältere Beiträge