Projekt „Kompass Bildungslandschaften NRW“ gestartet

Bildungslandschaften sind schon lange ein Thema in der Jugendarbeit. In der Praxis ist es jedoch häufig noch kaum angekommen: Zu unbefriedigend die bisherigen Erfahrungen, zu unübersichtlich die lokalen und landesweiten Strukturen. Hier setzt der „Kompass Bildungslandschaften NRW“ an: Das interaktive Online-Tool bietet den Akteuren der Jugendarbeit in NRW eine Navigationshilfe durch den Dschungel der kommunalen Bildungs- und Beteiligungsstrukturen und unterstützt sie bei der Suche nach individuellen Wegen

Anika Duveneck von der Freien Universität Berlin und Karina Schlingensiepen-Trint von der Bergischen Universität Wuppertal leiten das Projekt. Sie bringen ihre Kenntnisse aus der Bildungslandschaftsforschung und ihre Tätigkeiten als Koordinatorinnen in den Modellprojekten zu Jugendarbeit und Bildungslandschaften ein, auf denen der Kompass basiert. Dabei schlagen Sie neue Wege im Zusammenspiel von Wissenschaft und Praxis ein. Ziel ist es, die Erfahrungen aus den Modellprojekten und die Erkenntnisse aus der Forschung der Jugendarbeit in ganz NRW zur Verfügung zu stellen, um einen Beitrag zu jugendorientierten Bildungslandschaften zu leisten. Das Projekt ist beim Landesjugendring NRW angesiedelt und wird durch das MKFFI finanziert

Die „Lernende Stadt Gelsenkirchen“ in der Presse

Gleich zwei Zeitungsartikel geben einen Einblick in das Projekt „Lernende Stadt Gelsenkirchen“, das Anika Duveneck wissenschaftlich begleitet und auf die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Stadtgesellschaft setzt.

Der Artikel „Kommune neu denken“ aus dem Tagesspiegel vom 15. Februar ist hier zu finden: https://www.fu-berlin.de/presse/publikationen/tsp/2020/tsp-februar-2020/gelsenkirchen/index.html

Der Artikel „Die Hoffnung heißt Lernende Stadt“ ist am 31. Mai in der Südwestpresse erschienen und kann hier heruntergeladen werden

Das Projekt „Lernende Stadt Gelsenkirchen“ hat es als eine von acht Kommunen in die letzte Runde des BMBF-Wettbewerbs „Zukunftsstadt 2030“ geschafft. Bis 2022 dient es als Reallabor zur Umsetzung von „Zunkunftsbildung“, einem innovativen Bildungs- und Beteiligunsgansatz, der die Menschen in Gelsenkirchen auf den Umgang mit allen möglichen Zukünften vorbereiten soll.

Artikel zum weiten Bildungsbegriff

Stefanie Schmachtel hat gemeinsam mit Diana Handschke den Artikel „Der weite (ganztägige) Bildungsbegriff als konzeptionelle Grundlage für eine jugendgerechte Bildung? Eine kritische Würdigung“ veröffentlicht.

Zu finden ist der Artikel im Sammelband „Perspektive Ganztag?! Ganztägige Bildung mit Kultureller Bildung kinder- und jugendgerecht gestalten“, der letztes Jahr von Tom Braun und Kerstin Hübner herausgegeben wurde.

Mehr Infos dazu finden Sie hier: https://www.kopaed.de/kopaedshop/?pid=1195

Dokumentation Netzwerktreffen 07.11.2019 in Münster

Dossier und Mythos „Beteiligung in Bildungskonferenzen“

Im aktuellen Themendossier der Transferagenturen für Großstädte gibt es die erste Ausgabe der Rubrik „Warnhinweis: Mythen!“. Sie widmet sich Annahmen im Feld der Bildungslandschaften, die so überzeugend sind, dass sie kaum hinterfragt werden – in der Praxis jedoch häufig nicht aufgehen. Damit Bildungslandschaften nicht auf Mythen, sondern auf Wissen gründen, werden Erkenntnisse aus zehn Jahren Forschung zu Bildungslandschaften beigetragen.

In der ersten Ausgabe geht es um „Beteiligung in Bildungskonferenzen“

https://www.transferagentur-grossstaedte.de/sites/default/files/themendossier_bildungskonferenzen_2019.pdf

Gelunges Expertiment: Fachtag „Zukunftsperspektiven jugendorientierter Bildungslandschaften“

Am 29.10.2019 fand im Haus der Kirche in Essen der erste Fachtag des Dialogforum Bildungslandschaften statt. Das Besondere: Er entstand in enger Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis. Grundlage waren empirische Befunde zu den Schwierigkeiten und Ansatzpunkten jugendorientierter Bildungslandschaften. Während in der ersten Generation die Bedeutung der Verständnisses der verschiedenen Akteursgruppen voneinander unterschätzt wurde und die Zusammenarbeit an Un- und Missverständnissen scheiterte, stand es im Zentrum des Fachtages. Durch die gemeinsame Bearbeitung von Problemen in vertauschten Rollen fühlten sich die Teilnehmenden in die Perspektiven der anderen ein und entwickelten ein gemeinsames Verständnis.

Durch das Zusammenspiel mit der Erfahrung des Dialogforums bei der Organisation von Fachtagen, Anforderungen an methodische Umsetzung und der engen Vernetzung mit Akteuren aus Schule, Jugend und Bildungsbüros gelang es, wissenschaftliche Erkenntnisse in ein innovatives Praxiskonzept zu überführen und neue Wege in Richtung jugendorientierter Bildungslandschaften aufzuzeigen.

Den Flyer mit dem Programm finden Sie hier:

Den Bericht des LJR finden Sie hier:
https://www.ljr-nrw.de/auf-die-perspektive-kommt-es-an-fachtag-zukunftsperspektive-jugendgerechter-bildungslandschaften/

„Kooperation – Koordination – Kollegialität: Befunde und Diskurse zum (multi-)professionellen Zusammenwirken pädagogischer Akteur*innen an Schulen“ – Tagung an der Uni Göttingen

In der Schulpädagogik hat sich in den vergangenen Jahren eine beachtliche Kooperationsforschung herausgebildet, die nicht nur die Kooperation zwischen Lehrer*innen, sondern insbesondere auch die zwischen Lehrkräften und anderen pädagogischen Professionen im Kontext der (Ganztags-)Schule beforscht. Das Programm der diesjährigen Herbsttagung der DGfE-Kommission Professionsforschung und Lehrerbildung, die vom 23 – 25. September 2019 an der Uni Göttingen stattfindet, ist sehr zu empfehlen! Stefanie Schmachtel wird dort sein und die Keynote mit dem Titel „Kooperation im Bildungsbereich: Mythos und Phantasma?“ halten.

Flyer zum Fachtag „Zukunftsperspektiven jugendgerechter Bildungslandschaften“

Am 29. Oktober findet in Essen der Fachtag „Zukunftspespektiven jugendgerechter Bildungslandschaften“ des Dialogforums Bildungslandschaften statt. Er richtet sich an Fachkräfte aus der Jugendarbeit und Jugendhilfe, Schulsozialarbeiterinnen, Lehrerinnen, Bildungsnetzwerker*
innen und weitere im Feld aktive Menschen. Dabei wird ein neuer Ansatz erprobt, der auf den Erfahrungen von Jugendarbeit in Bildungslandschaften basiert und gemeinsam mit Mitgliedern aus dem Netzwerk konzipiert wurde. Nun ist der Flyer draußen! Verbreitet Ihn gerne an Interessierte!

Newsletter „Kommunale Bildungslandschaften“ zu Beteiligung

Der neue Newsletter der Transferagenturen Kommunales Bildungsmanagement für Großstädte ist raus! Schwerpunkt der Juli-Ausgabe ist das Thema Beteiligung . Das Dossier Demokratie braucht Beteiligung braucht… beschäftigt sich damit aus unterschiedlichen Perspektiven. Die neuen Toolkits Jugendparlamente digital und Zukunftswerkstatt digital vom Programm „jugend.beteiligen.jetzt“ liefern Inspiration, klassische Beteiligungsmethoden mit digitaler Unterstützung umzusetzen. Außerdem werden die interaktive Städtekarte der „Transferagentur für Großstädte“ und die Koordinierungsstelle Bildungsmonitoring vorgestellt. Mehr dazu hier:

https://102535.seu2.cleverreach.com/m/11480577/1288526-96890a912ca4de2111f61805f2771627

Kindern fehlt Beteiligung – Studie von Sabine Andresen und Renate Möller

„Bei mir ist es so, die ganze Welt darf irgendwie über mich bestimmen.“ Mit der Aussage eines Zehnjährigen beginnt die mediale Berichterstattung über die Veröffentlichung der Studie „Children’s World“ von Sabine Andresen und Renate Möller. Sie haben rund 3500 Schülerinnen und Schüler im Alter von 8 bis 14 Jahren zu ihren Sorgen, ihrer materiellen Situation, wie sie Erwachsene erleben und was ihnen wichtig ist befragt. Ein zentrales Ergebnis: „Kinder und Jugendliche sehen zu wenig Mitgestaltungsmöglichkeiten für sich“.

Zur ganzen Studie geht es hier: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/childrens-worlds/

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