Monat: September 2024

Dritter und letzter ABIBA|Meta-Transferworkshop

Am 12. und 13. September 2024 fand an der FU Berlin der dritte und letzte Transferworkshop des Metavorhabens zum Abbau von Bildungsbarrieren statt. Im Fokus standen die Transferaktivitäten und -erfahrungen der Förderrichtlinie.

Am ersten Tag stellten die Vertreter*innen der Forschungsprojekte einander vor, wie sie ihre Erkenntnisse in die Praxis bringen, und tauschten sich über ihre Erfahrungen dazu aus. Die Aktivitäten reichen von vielfältigen Veranstaltungs- und Publikationsformaten über Lehrforschungsprojekte und Zusammenarbeit in Gremien bis hin zu Praxisangeboten oder Spielen. Anschließend diskutieren sie über die Frage, was Projekte im Bereich Transfer leisten können.

Am zweiten Tag ging es um die Transferaktivitäten des Metavorhabens. In einem Input präsentierte Anika Duveneck, wie sie auf ein besseres Verständnis von den Anforderungen an nachhaltigen Transfer und damit auf Bedingungen für eine gelingende Umsetzung abzielt. Danach gab sie Einblicke in ihr Vorgehen, um die Ergebnisse der Förderrichtlinie in Zusammenarbeit mit ausgewählten Praxispartner*innen dorthin zu bringen, wo ein besonderes Potenzial zum Abbau von Bildungsbarrieren verortet wird. In einer Kleingruppenphase dienten schließlich Ideen für innovative Transferprodukte, die aus dem Austausch der Projekte sowie mit Praxispartner*innen hervorgegangen sind, als Anlässe zur gemeinsamen Aufbereitung von Erfahrungen und Erkenntnissen der Förderrichtlinie. Der Workshop endete mit einem Ausblick und der Verständigung über die Frage, wie das Metavorhaben die Ergebnisse der Projekte nach deren Abschluss so aufgreifen kann, dass alle Beteiligten davon profitieren.

Einander neu kennenlernen – Keynote beim Auftakt der Bildungskommune Vechta

Am 09. September 2024 fand in Vechta die Auftaktveranstaltung des Landkreises im Programm „Bildungskommune“ statt. Der Fokus des Projekts liegt auf den Themen Fachkräftesicherung und Bildung im Strukturwandel. Dr. Anika Duveneck war für die Keynote eingeladen.

Dr. Anika Duveneck mit dem Landrat und Team des Bildungsbüros des Landkreises Vechta
Foto: Landkreis Vechta

In ihrem Vortrag betonte sie, wie sehr es darauf ankomme, dass die Beteiligten sich auf gemeinsame Lernprozesse von-, über- und miteinander einzulassen, da Zusammenarbeit erfahrungsgemäß kaum gelingt, wenn sie auf Annahmen übereinander basiert. Außerdem wies Duveneck darauf hin, dass Kenntnisse über die Lebenswelten, Themen und Sorgen junger Menschen ausschlaggebend für die Entwicklung gelingender Angebote am Übergang Schule – Beruf seien. Das Programm, so ihr Plädoyer, biete einen wertvollen Anlass für gemeinsame Wissensarbeit, mit der die Beteiligten die Weichen für eine zukunftsfähige Bildungslandschaft stellen können.